Urbanology: Fabian Römer

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Es gibt Rapper,die werden hart gefeiert, über Jahre hinweg und es gibt die, die ein paar gute Tracks liefern und dann wieder verschwinden. Es gibt die, die eine Zeit lang versuchen richtig berühmt zu werden und massiv scheitern und es gibt die, die über Jahre, ja sogar Dekaden immer da sind, nur halt etwas unter dem Mainstream-Radar. Trotz dessen ausgestattet mit einer soliden Fanbase und teils hochkarätigen Features, die sie Locker am Leben erhält. Um den Protagonisten der letzteren Gattung soll es hier gehen:

Als Fabian Römer im Oktober 2012 sein 10-jähriges Bühnenjubiläum feiert (mit 22!), kann noch niemand, am allerwenigsten er selbst, ahnen, dass er die nächsten Jahre damit verbringen wird „Kalenderblätter“ zu schreiben. „‚Kalenderblätter‘ fühlt sich wie ein Debütalbum an!“ Ein Satz wie in Steingemeißelt.

Fabian leitet die Wende in seinem musikalischen Schaffen ein. „Ein klarer Cut musste her.“ Was für ein Schnitt „Kalenderblätter“ ist, stellt sich erst nach Monaten heraus.

Zuallererst erfolgt ein Namenswechsel. Fortan wird aus seinem bei seinen letzten 5 Studioalben verwendeten Kürzel F.R. sein voll ausgeschriebener Name. Der Künstler ist jedoch der gleiche geblieben, die musikalische Entwicklung fast schon physisch greifbar.

Songschnippsel werden gesammelt, Ideen verworfen, gezweifelt, die Tage zu Nächten. Fabian taucht tief in seine Kompositionen ein, mehr im Stile eines klassischen Songwriters, weniger in gelernten Rapstrukturen. Die zahlreichen Experimente mit seiner eigenen Liveband bestärken Fabian, seine Visionen und Ideen von „Kalenderblätter“ umzusetzen.

Gemeinsam mit seinen Produzenten – den Beatgees – und weiteren Instrumentalisten entwirft er die ersten Skizzen zu „Kalenderblätter“. Diese akribische Arbeitsweise spürt man in
jedem Detail.

_„DAS ALBUM REFLEKTIERT MEIN GESAMTES LEBEN BIS ZU MEINEM 25.
LEBENSJAHR, NICHT NUR DIE LETZTE PHASE ZWISCHEN ZWEI ALBEN.“_

„Kalenderblätter“ sind zwölf Songs, die von Fabian Römer mit teils autobiographischen, teils Kopf-Kino-Lyrics erzählt werden. Das Geheimnis hierbei heißt: Gleichgewicht. Fragile Balance trifft auf ungezähmte Leidenschaft. Zerrissene Liebe, Hoffnung, Glaube, Ernüchterung. Hier wird sprichwörtlich kein Blatt vor den Mund genommen.

Wem jetzt schon das lyrische Wasser im Ohr zusammenläuft, dessen Existenz kann ich eventuell noch ein wenig glücklicher machen….in Form von 1×2 Freikarten für seinen Auftritt am 29.4. im Zuge der Urbanology im Prince Charles. WhoopWhoop. Schreibt einfach eine Mail mit dem Betreff „Fabian Römer is Urbanology“ an j.gube@downbyberlin.de

29.4., Urbanology feat Fabian Römer, Prince Charles

Alle nötigen Infos zu Fabian findet ihr hier.

(YB)

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