„Die unheimliche Frau im Spiegel werde ich mir so lange anschauen, bis ich weiß, wer sie ist.“ – „15 Minuten Ruhm“, das literarische Debut von Eden Woldu

Eden Woldu nimmt in ihrem literarischen Debut „15 Minuten Ruhm“ mit Anfang vierzig Pandemie und Lockdown zum Anlass, um sich, ihr Leben, ihre Rollen als Mutter und Ehefrau und ihren Alltag in Berlin zu hinterfragen. Dabei entdeckt sie nicht nur eine eigene Sprache, sondern auch ein neues Selbst.

Das trunkene Schiff

In Vermissung des Nachtlebens und einer gerade stattfindenden Wiederannäherung an das selbige, veröffentlichen wir an dieser Stelle regelmäßig Texte aus der 2017 erschienenen und so gut wie vergriffenen Veröffentlichung „Nutzloses Gesindel – Geschichten aus dem King Size“. Den Auftakt macht Philosoph und Katastrophenforscher Udo Tietz mit seinem Text vom trunkenen Schiff. Must read!

Castingallee

„Das Buch ist ein Blick auf eine glänzende Oberfläche der Stadt, die es so nicht mehr gibt“, schrieb das Berliner TiP über diesen Fotoband des in Berlin lebenden Fotografen Matthias David. Um etwas tiefer einsteigen zu können, hier das Nachwort von Niels Ruf, mit dem zusammen Matthias den Podcast „Sodom und Corona“ hostet.

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King Size III.

„Ihr langes Bein ist in die Luft gestreckt. Sie trägt Netzstrümpfe und eine Art Bikini. Die Schuhe sind aus Lack, die Fingernägel sichtbar künstlich und die Haare so blond, dass sie durch die dicken Rauchschwaden glitzern. Sie sind sehr lang. Ihr Bein ist über die Schulter eines Mannes gestreckt, er umarmt ihren Po und guckt sie bewundernd an. Ich kenne ihn, er wollte mich mal heiraten.“ Auch Julia Schramm war Gast im legendären King Size. In ihrem 2017 erschienen Text „King Size III.“ erzählt sie davon.