Krawalle, Liebe und Genies

Letzte Woche traf ich beim Konzert der Rockgruppe Gewalt die beiden Grether-Schwestern Sandra und Kerstin, die mir diesen großen Flyer bzw. dieses kleine Plakat zusteckten, das ich heute, ordentlich zusammengefaltet, in der Innentasche der Jacke wiederfand, die ich an diesem Abend im Lido getragen hatte.

Illustriert, gezeichnet, gemalt, designt hat das Plakat, wie bei der ganzen Reihe Krawalle und Liebe schon, Klaus Cornfield. Der war in meiner Jugend Kopf der wunderbaren Garagen-Pop-Combo Throw that Beat in the Garbage Can (inspiriert von einem Song der B-52’s) und ich war Fan. Bis heute höre ich gerne mal diesen, diesen oder jenen Song von einer Band, die, und das haben sie mit Patrick Wagner, dem Frontmann der Musikgruppe Gewalt, gemein, es einst mal auf das Cover der Spex brachten.

Zu dem großartigen Auftritt von Gewalt muss ich übrigens an dieser Stelle nicht auch noch was schreiben, das hat Sandra bereits gemacht, ihren Konzertbericht findet ihr hier.

Aber zurück zum Thema dieses Posts: Geht am 16.06.2022 zu Krawalle und Liebe ins Brecht-Haus. Katja Kullmann, Laura Holder und Birgit Fuß lesen und Feline and Strange werden den dramatischen Soundtrack zu diesem Abend, in diesen wirren und irren Zeiten liefern.

Und damit ihr jetzt auch vollumfänglich informiert seid: Am 29.6. laden die beiden umtriebigen Grethers auch wieder ein zu „Ich brauche eine Genie“ im Festssal Kreuzberg. Sibel Schick und Juliane Streich lesen aus ihrem Buch These Girls, too (Streifzüge durch die feministische Musikgeschichte, Ventil Verlag, Juni 2022), Musik kommt von Zustra, Drug on Drugs und natürlich von Doctorella.

JF

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