,

“ich habe ein stück beton verloren, als ich dich lachen gehört habe.” – Assoziationen in Text und Bild von Anna Neuwirth

“dein glas ist noch nicht an den vielen vorschlägen zerbrochen. ich habe davon nur einen gemacht und er war nicht gut. wenn eine distanz weiter wird, wird eine andere kürzer. die wenigsten parks sind in der nacht unbewacht. ich habe nichts im taxi verloren, trotzdem liegt jetzt etwas von mir auf dieser rückbank.” Die Wiener Autorin Anna Neuwirth beleuchtet sich in Text und Bild.

,

“Schnappt euch Baseballschläger und werdet zu menschlichen Abrissbirnen!”

Bei der Ausstellung im Hamburger Bahnhof konfrontiert die Künstlerin Thale Gold mit ihren gigantischen Skulpturen in Form von Genitalien die um sich selbst kreisende Kunstwelt. Und es gibt nichts Anziehenderes als eine mysteriöse Person, die eine verdammt gute Show abzieht.We

,

“Die unheimliche Frau im Spiegel werde ich mir so lange anschauen, bis ich weiß, wer sie ist.” – “15 Minuten Ruhm”, das literarische Debut von Eden Woldu

Eden Woldu nimmt in ihrem literarischen Debut “15 Minuten Ruhm” mit Anfang vierzig Pandemie und Lockdown zum Anlass, um sich, ihr Leben, ihre Rollen als Mutter und Ehefrau und ihren Alltag in Berlin zu hinterfragen. Dabei entdeckt sie nicht nur eine eigene Sprache, sondern auch ein neues Selbst.

Epiphanie der Venus. Eine Geschichte von Sophie von Maltzahn

“Die anderen Männer beobachten ihn. Sie harren auf sein Versagen bei der hübschen Frau. Er spürt ihre Blicke wie Pfeile in den Knien, wer sich jetzt nicht aufplustert, hat die Evolution nicht verstanden! Also plustert er sich auf und will sie mit irgendwas beeindrucken, was sie nicht mal akustisch versteht. Dafür müsste sie sich zu ihm vorbeugen.” Auch die Autorin Sophie von Maltzahn zählte zu den Gästen der legendären Berliner Bar.

Caro Katz

WENN ICH UNS. EIN TEXT VON CARTER KATZ

Wenn ich uns ordnen will, dann schlage ich die Metallschnalle mit den Fingern links zurück und öffne deinen Schrank. Darin ordne ich alles, was hervorquillt wie ein aufgehender Teig. Ich will meine Hände drin versenken, möchte kneten und reißen, möchte SPÜREN. Die Gegenseite und durch sie, mich. Du bist das Gefühl, das mir deine Sachen geben.