Most Wanted: Symbiz & Nobodys Face & Dead Rabbit @ Gretchen

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Neues Jahr, alte Qualitätsansprüche: frei nach dem Motto “never Change a winning Team“ haben die beiden Schirmherren bzw –herinnen des Gretchen bereits im Januar wieder erste Highlights am Start!

Bereits letzten Freitag feierte Projekt MoonCircle seinen 15. Geburtstag in den heiligen  gotischen Hallen. Am Mittwoch gibt’s einen Spaziergang mit anschließender musikalisch untermalter Lesung zur Geschichte (und Gegenwart) des Dragoner-Areals. Kann ich nur empfehlen, zumindest wurde es mir bereits aus reliabler Quelle empfohlen. Der Eintritt ist auch frei. Mehr Argumente braucht man wohl nicht…

Aber zum eigentlichen Anliegen:

Mit Symbiz, aka die deutsch-koreanischen Brüder Chris & Buddy, wurde ich das erste Mal auf der Jackass 2-AfterShowParty im alten WhiteTrashFastFood konfrontiert. Ich weiß noch genau, wie ich noch dachte, ich könne meinen Catering-geschwängerten Körper nicht mehr nennenswert bewegen. Dann kam Symbiz u.a. mit einem Remix von Ratatat´s „Wildcat“ um die Ecke und jegliches Völlegefühl verlor seine lähmende Wirkung. Mit ihrer Mischung aus Dub, Reggae, Dancehall und HipHop neige ich als Laie ja dazu, sie in eine Kategorie mit Kollektiven wie Major Lazer und Schlachthofbronx zu stecken.

Seit ihrem Debütalbum „OneFourFive” wird dem Trio international jede Menge Aufmerksamkeit zuteil, was nicht zuletzt den immer wieder künstlerisch anspruchsvollen Musikvideos zu verdanken ist. Für den Clip zu „The Downfall” gab’s beispielsweise Gold beim UK Filmfestival 2012. Wohl aber auch durch die Verwendung ihrer Tracks in Videos anderer Leute, wie Sprüherin MadC, dürfte geholfen haben.  Daran erfreut sich auch das Goethe-Institut und schickt den Act als deutsches Kulturgut zu Auftritten nach Ramallah, Palästina. Auch die Menschen in Indien, Venezuela, Zimbabwe und zuletzt Uganda sind sichtlich dankbar für die guten Vibes. Ganz nebenbei haben Symbiz mit Denyo sowie dem Koreanischen Chor Berlin neue Sounds ausgefuchst, Jan Delay & Vybz Kartel geremixt und einige Kollabos mit der globalen Bass-Mafia geknüpft. Nach ihrem Remix-Album erscheint mit der Symbiz-Hymne „Yeeruh” das konzeptionelle Werk „Airport Accent“.

Auf ihrer aktuellen EP „Broken Chinese” gibt es u.a. eigene Interpretationen von dystopischem Dancehall, trippigem Trap und artifiziellen Afrobeats. Ihre Mashup-Liveshow – ein Rave-Sondereinsatzkommando aus Vocals, Gitarre, 100% eigenen Produktionen und selbst gebastelten Controllern – ist einzigartig und hinterlässt stets glückliche Gesichter.
Zusammen mit Nobodys Face, der vor allem als Produzent von Marteria und Marsimoto ein Begriff sein sollte und sein energiegeladenes Debütalbum „Niemandsland“ im Gepäck hat, sowie Dead Rabbit, ebenfalls mit Marsimoto verknüpft, werden die Boys das Gewölbe des Gretchen an den Rande des Einsturzes bringen!

it´s called Good Vibrations!

13.1., Most Wanted: Symbiz & Nobodys Face, Gretchen, 23.30Uhr

mehr Infos gibts hier und da

(YB)

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