melt!Booking pres.: Nick Murphy fka Chet Faker @ Temprodrom (15.10.19)

„See this right here?! This Shit is Gold!“. So wurde ich einmal am Gesundbrunnnen von einem Typen angesprochen. Eine bessere Einleitung fiel mir leider nicht ein. Er meinte damals löslichen Kaffee mit goldenem Deckel. Ich meine die Hit-Single nebst feinstem Video von Chet Faker aka Nicholas James Murphy aka Nick Murphy fka Chet Faker!

„Gold“ ist mit Verlaub die Flagschiff-Single seines in höchstem Maße gelobtem und ausgezeichneten 2014er Debuts „Built on Glass“. Damals noch als Chet Faker heimste er für sein Erstwerk Platin-Status, sieben ARIA Music Awards, darunter “Best Male Artist” und “Producer of the Year”, ein. Ebenfalls Teil des Bebens: eine nicht enden wollenden Riege aus ausverkauften Konzerten auf fünf Kontinenten und im Wohnzimmer seiner Oma, Auftritte bei großen Festivals (Coachella,Glastonbury), internationalen TV-Auftritten (The Ellen DeGeneres Show, Jimmy Kimmel), Musikvideos mit Hunderten von Millionen Aufrufen, darunter 180 Millionen Klicks für das bereits erwähnte “Gold”-Video.

Nachdem sein erster Release „Thinking in Textures“ berscherte ihm zwar einen Newcomer-Award, der große Erfolg blieb aber aus. Es war wohl die Collabo mit Flume in Form des Tracks „Left Alone“ sowie der „Lockjaw“-EP, die seinem Bekanntheitsstatus den nötigen Kick gab, um „Built on Glass“ explodieren zu lassen. Darin könnte, neben vielen anderen Möglichkeiten, eine Begründung liegen, wieso seit dem letzten Release 5 Jahre vergingen. Die Geduld wird nun in Form seines zweiten Albums “Run Fast Sleep Naked” belohnt!

Sänger, Produzent und Multi-Instrumentalist Murphy bereiste 4 Jahre lang die Welt, hatte dabei stets ein Mikro einstecken, falls die Muße ihn küsst. Das könnte man wohl auch als Selbstfindungstrip bezeichnen- zwischenzeitlich, zufälligerweise im Todesjahr von The Artist fka Prince, beschloss Chet Faker nun Nick Murphy zu heißen. Das Ende dieser Reise wird nun mit dem veröffentlichten Album markiert! Das mit Dave Harrington produzierte Werk wurde in Brooklyn aufgenommen. Über 15 Musiker sowie einem komplettes Orchester sind mitverantwortlich für den Sound, der neben der stimm-induzierten Melancholie auch die typisch murphysche warme Leichtigkeit birgt.

15.10. Nick Murphy fka Chet Faker, Tempodrom, Einlass 19Uhr, Beginn 20Uhr

Alle Infos und Tickets finder ihr hier und da

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