Helen, die Hüterin. Eine Geschichte von Jess Tartas

Helen Wallis betrat mit festem Schritt die Kurzwarenabteilung des Kaufhauses. Im orangen Licht der Nachtbeleuchtung sahen die vielen verschiedenen Knöpfe wie Augen und die langen spitzen Nähnadeln wie Hühnerknochen aus. Voodoo-Abteilung. Sie ließ ihre Hände über Stoffrollen gleiten, es hatte heute Morgen eine neue Lieferung gegeben und ihr gefiel der blaue Ton des Brokatstoffes, so dass sie überlegte, was sie daraus nähen könnte. Ihr fehlte noch ein dickerer Kissenbezug für den Winter und ein Paar neue Kniewärmer täten ihr gut. Dafür würde sie auch Wolle benötigen. Sie sah sich um.

Das Kaufhaus war seit zweieinhalb Stunden geschlossen und vor einer Stunde hatten alle Bediensteten das Gebäude verlassen. Hier gab es weder eine Alarmanlage noch Kameras, denn die Installation war der Geschäftsleitung zu teuer gewesen. Sie hatten stattdessen beschlossen, dort Attrappen anzubringen, wo sich die großen Hauptgänge kreuzten, sowie in der Abteilung für Unterhaltungsmedien und Elektronik. Dies sollte genügen, um Ladendiebe abzuschrecken.

In der ersten Zeit blinkten die Kamera-Attrappen, dann leuchteten sie, dann waren die Batterien leer. Niemand außer den Ladendieben hatte es beobachtet und verstanden, was dies bedeutete. Sie kamen und stahlen einige Wochen lang Kleinigkeiten wie Sportsocken und Kugelschreiber. Schließlich gingen sie über zu Kopfhörern, Turnschuhen und Weinflaschen. In den Abrechnungen hielt man es zunächst für einen Kassenfehler, dann für einen menschlichen Rechenfehler. Den Angestellten wurde der fehlende Betrag vom Gehalt abgezogen und die Leitung interessierte sich nicht weiter. Aber als es über Wochen so weiterging, wurden sie in der oberen Etage stutzig und überlegten sich eine Lösung.

Vorübergehend günstiger als die Installation echter Kameras wäre das Engagement von Wachpersonal, das tagsüber am Eingang stünde und nach Ladenschluss durch das Kaufhaus gehen und darauf achten würde, dass niemand sich Zutritt verschaffte. Am Tag kamen Frank und Michael „Mike“ Wolf von der Sicherheitsfirma Wolf & Meister, die nacheinander jeweils acht Stunden im Kaufhaus standen; jeder erst vier Stunden an einem Eingang, danach tauschten sie die Plätze und standen vier weitere am anderen. So lange, bis der Laden zur Nachtruhe schloss.

Für die Nachtschicht wurde Gregor Bundschuh eingestellt. Er war Anfang 20 und der Neffe der stellvertretenden Leitung. Alles wäre ganz hervorragend gelaufen, wenn er Helen mit seiner Arbeit nicht so sehr in die Quere gekommen wäre.
Seit zweieinhalb Jahren war Helen Angestellte im Kaufhaus und für den Verkauf von Schokoladentafeln und Pralinen zuständig. Sie stand hinter einer Theke, faltete Pappschachteln zu Geschenkverpackungen zusammen, erkundigte sich nach Nussallergien und Wünschen bezüglich einer Schleife zur Zier. Im Laufe des Tages bekam sie immer irgendwann rosige Wangen, weil es in ihrem Verkaufsabteil stets etwas kühler war als andernorts im Kaufhaus. Am wärmsten war es immer in der Nähe von Umkleidekabinen, allerdings ließ es sich dort nicht gut schlafen.
Seit zwei Jahren lebte Helen im Kaufhaus und hatte ihr Nachtlager in einem kleinen Raum. Es hatte sich so ergeben, würde sie sagen, sollte sie jemand danach fragen, wie es dazu kam. Es fragte sie aber niemand, weil es bisher unbemerkt blieb.

Es begann damit, dass Helen aus ihrer Wohnung rausmusste und eine Nacht im Kaufhaus unterkam. Aus dieser wurde ein Wochenende. Alles war mit ihrer Abteilungsleiterin Magrit abgesprochen, die Verständnis für Helens Situation hatte. Sie solle sich einen Schlafsack mitbringen und könne im Mitarbeiterraum nächtigen. Sie überließ Helen ihren Schlüssel für das Kaufhaus, so könne sie morgens noch vor Ladeneröffnung das Gebäude verlassen, um den Block gehen, Magrit den Schlüssel zurückgeben und so tun, als käme sie ganz normal wie die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch, zu Dienstbeginn an. So würde niemand Verdacht schöpfen oder sie schräg ansehen und Fragen stellen.

Helen sah allerdings keine Notwendigkeit darin, das Kaufhaus zu verlassen oder so zu tun, als käme sie von anderswo. Besonders nicht, nachdem am Montag gleich nach dem Wochenende, ihre Kollegin Magrit nicht mehr wiederkam. Entlassen, sagte Stella vom Reisebüro. Angeblich wusste Magrit schon seit Wochen, was ihr blühte, hatte aber kein Wort des Abschieds zu irgendwem gesagt. Helen behielt den Schlüssel ein, denn irgendwie hatte sie das Gefühl, Magrit hätte es so gewollt.
In den zwei Jahren, die Helen nun schon im Kaufhaus arbeitete und lebte, sie verbrachte ihre gesamte Lebenszeit in diesem kleinen internationalen Waren- und Feinschmecker-Kosmos, hatte sie die Nächte schon zu Beginn dafür genutzt, sich nützlich zu machen.

Es ließ sich dennoch nicht vermeiden, ihren Kolleginnen und Kollegen anfangs vorzuspielen, sie verließe das Gebäude, ohne es wirklich zu verlassen. Sie sagte dann, sie müsste noch einmal zurück und nachsehen, ob die Banktasche im Safe sei, sie hätte so ein komisches Gefühl und vielleicht sei der Chef noch an seinem Auto hinter dem Haus zu erwischen, so dass sie sicherheitshalber gemeinsam hineingehen und nachsehen könnten. Dann behauptete sie einmal, sie sei mit dem Hausmeister verabredet, es gäbe ein Problem mit der Kühlung unter ihrer Ladentheke. Ein andermal hatte sie allen glaubhaft versichert, sie wäre von der Kaufhausleitung damit beauftragt worden, Pralinenschachteln für das Valentinstagsgeschäft vorzufalten. Und zwar die kommenden vier Tage je noch eine Stunde nach Dienstschluss. So hatte sie für vier Tage Ruhe und musste sich nichts Neues mehr ausdenken.

Natürlich hatte sie in der Nacht tatsächlich Pralinenschachteln gefaltet, was der Dienstleitung auch auffiel. So wurde Helen mit all den Aufgaben, die sie nachts erledigte, mehr und mehr zugetraut, so dass sie schließlich die Verantwortung für einen der Schlüssel überantwortet bekam. Fortan besaß Helen also zwei Schlüssel und war immer die erste und die letzte im Gebäude, ganz offiziell und ohne verdächtig zu wirken. Was sie mit dem zweiten Schlüssel machen sollte, wusste sie nicht, also warf sie ihn eines Abends beim Toilettengang mit in die Schüssel und spülte ihn weg. Sie wollte keinen unnötigen Ballast mit sich herumtragen.

Wohin ging ihre Post? Zu ihren Eltern. Die dachten, sie hätte ein Problem mit dem Öffnen von Briefen. Sie riefen sie etwa alle drei Wochen an und luden sie zu sich ein, wo sie Helen dann den Stapel angesammelter Post übergaben. Jedes Mal mit besorgtem Blick und der Frage, ob sie sie allein öffnen könne und Helen sagte dann, dass sie es schaffe, weil es ihr ja in Wahrheit keine Schwierigkeiten bereitete, Briefe zu öffnen. Aber sie ließ ihre Eltern in dem Glauben, weil es so doch ganz gut lief.

Seitdem aber dieser vermaledeite Nachtwächter Gregor da war, lief gar nichts mehr gut für Helen. Oft blieb ihr nichts weiter übrig, als ihn zu beobachten. Sie war eine Maus, die sie nicht sein wollte. Der Verwandtschaftsgrad zwischen ihm und der Stellvertretung ermöglichte ihm eine etwas legerere Haltung gegenüber seiner Arbeitszeit und wie er sie nutzte. Zumindest wirkte es so, wenn Helen ihm dabei zusah, wie er sich durch das Frischethekenangebot fraß. Fürs Erste schlenderte er um die Theke herum und sah wie beiläufig hier und da unter die Abdeckung der Auslage. Und als ob ihn dabei irgendwer beobachten könnte, sah er sich jedes Mal kurz um, bevor er zugriff und den gefüllten Champignon oder was auch immer er gerade in die Finger bekam, verputzte.

Zum Glück zeichnete Gregor Bundschuh sich auch durch eine gewisse Verspieltheit aus, die ihn dazu verleitete, stundenlang im Kaufhaus seinen Freuden nachzugehen und scheinbar zu vergessen, dass er zum Arbeiten da war. Es gab Nächte, in denen Gregor das Wasserbett so sehr strapazierte, dass Helen befürchtete, es würde platzen. Sie beobachtete ihn dabei, wie er in der Freizeitabteilung im Wurfzelt einschlief. Sie sah ihm dabei zu, wie er sich in der Parfümerie an den Proben bediente und sich die tiefen Taschen damit füllte. Sie sah seinen Blick, als er durch einen Bildband blätterte und offenbar etwas sah, das ihm gefiel. Helen folgte ihm wie ein Schatten und es war manchmal unterhaltsam, ihm zuzusehen. Ja, als sie sich an ihn und die neuen Wege, die sie nun seinetwegen gehen musste, gewöhnte, erschien es ihr sogar wie eine willkommene kleine Abwechslung zur sonstigen Einsamkeit im Dunkel des Kaufhauses. Aber so sehr sie es versuchte, sie konnte es sich beim besten Willen nicht schönreden. Der Nachtwächter nahm ihre Plätze in Beschlag und das passte ihr nicht.

Helen blickte sich um. Bevor sie sich Stulpen oder einen Kissenbezug nähen würde, wäre Gregor Bundschuh dran. Die Knöpfe sahen aus wie Augen und die spitzen Nähnadeln wie Hühnerknochen. Sie versuchte einiges, um den Nachtwächter loszuwerden: Sie befüllte Pralinen großzügig mit Rizinus-Öl und besprenkelte sie mit Blei. In der Hoffnung, er würde daran ein wenig ersticken oder untergehen. Sie verschüttete Olivenöl in seinen beliebtesten Gängen, damit er auf einer seiner Patrouillen ausrutschte und sich das Genick oder wenigstens einen Arm brach. Sie drehte die Lautstärke der Stereoanlagen und Fernsehgeräte voll auf, in der Hoffnung, die so entstandenen Schwallwellen brächten sein Innerstes so durcheinander, dass er explodierte. Helen arbeitete sogar über einen Zeitraum von mehreren Tagen an einem Plan, wie sie dem Nachtwächter mit Strom beikommen könnte. Aber sie wusste nicht, wie sie die alten Ausstellungsstücke mit Starkstrom versorgen sollte und ob sie selbst es überleben würde.

In der Zwischenzeit sägte sie nach und nach Regale an, damit sie einmal auf ihn fallen würden. Sie stützte sie für das Tagesgeschäft mit Holzkeilen, doch einmal fiel doch eines um. Es kam niemand außer Frau Diederich zu Schaden. Diese nutzte das Malheur gerne, um Wochen danach noch allen davon zu berichten und wurde nicht müde zu betonen, sie würde die Leitung verklagen und das Kaufhaus boykottieren. Sie kam aber weiterhin alle drei Tage zuverlässig, um Dinge wie Haarfestiger und Mehl einzukaufen.

Bundschuh war ein Glückspilz. Er aß weder die vergifteten Pralinen, noch rutschte er auf Oliven-Öl aus oder wurde erschlagen. Sie würde ihm anders bekommen müssen, beschloss Helen. Und zwar indem sie ihn dort traf, wo kein Gegenstand sein Ziel verfehlen konnte; in seiner Psyche. Helen lag auf ihrem Bett im kleinen unsichtbaren Zimmer zwischen der Besenkammer und dem Wickelraum. Sie betrachtete ihre Hände im Gegenlicht, das durch einen Spalt über der Tür zu ihr drang.

Ihr war nicht entgangen, dass Gregor Gefallen an den Schaufensterpuppen entwickelte. Er bummelte durch die Kleiderabteilung und betrachtete die Figuren eingängig. Etwa zehn prominent aufgestellte Puppen wurden in gewissen Abständen in die neueste Oberbekleidung der Saison gehüllt. Es war ein Freitag, als Helen sich hinter einer mobilen Wand befand und durch einen Spalt sah, wie Gregor den Saum eines Rockes befühlte. Der Stoff verharrte kurz zwischen seinen Fingern, dann ließ er ihn hinabgleiten und sah zu, wie er sich schwingend in seine Form zurück begab. Der Vorgang erinnerte ihn an das Fell gut ernährter Hunde im Lauf und er stellte sich die Frage, ob ihm eines der Teile stehen würde.

Gregor umkreiste eine Puppe im blauen Kleid und hob ihren Rock an. Helens Augen verengten sich. Was tat er da? Ein Rascheln. Gregor lächelte und wirbelte herum, zwischen Brust und Kinn hielt er das Kleid fixiert vor seinem Körper. Er betrachtete sich im Ganzkörperspiegel, der vor einer der Kabinen aufgebaut war. Helens Augenbrauen beschrieben einen Bogen und ihr Blick wurde weit. Sie sog alles in sich auf, was Gregor ihr bot.

Der sonst irgendwie auf sich selbst begrenzt wirkende junge Mann schien anders auszusehen. Ein neuer Mensch von leichter Gestalt und mit einem Gesicht, das alle Möglichkeiten zur Freude enthielt. Nach einigen weiteren Minuten zog Helen sich zurück in ihr Zimmer. Dort lag sie wach bis zum Schichtbeginn. Den Tag verbrachte sie funktionierend, in Gedanken war sie bei der kommenden Nacht und Gregor.

Die Stunden vergingen, Rollläden wurden heruntergelassen, einige Gitter klapperten. Ein Mitarbeiter ließ einen Bonbon mitgehen, jemand drehte einen Schlüssel um, Müll wurde mit rausgenommen. Ruhe entfaltete sich im Kaufhaus. Wenn Gregor jetzt noch nicht da war, dann wird er es die nächsten fünf Minuten auch nicht sein, dachte Helen und lief von der Eingangstür los in die Drogerieabteilung. Dort zog sie ihre Augenbrauen nach und bemalte sich die Lippen. Sie trug Rouge auf und puderte sich großzügig die Stirn. Sie wollte möglichst gemacht aussehen. Ein Klimpern verriet, dass sich Gregor im Eingangsbereich befand. Helen eilte mit geübten Schritten in die Kleiderabteilung und zog sich bis auf die Unterwäsche aus. Ihre Sachen deponierte sie in einem Kasten hinter der Rückgabestange. Sie nahm sich vom bündig zusammengelegten Stapel eines der Outfits, zog es über und machte den Platz aus auf dem sie gleich stehen würde.

Ein Sockel zwischen den Schaufensterpuppen war leer geblieben, was daran lag, dass Helen eine von ihnen zuvor in den Keller brachte und sie so für den Dekorateur nicht auffindbar war. Helen positionierte sich. Nicht zu tief atmen. Nicht blinzeln. Nicht sprechen. Gregor kam, er freute sich schon. Helen nagelte ihren Blick an die stille Rolltreppe und machte ein Puppengesicht.

Er breitete beinahe hörbar die Arme aus, als er die neue Kollektion sah, die am Morgen im Geschäft ausgestellt wurde. Der Winter machte bald dem Frühling Platz und Farben nahmen wieder mehr Raum ein. Die Schaufensterpuppen trugen Kleider aus Baumwolle, Chiffon und Seide, ein Kostüm aus Leinen war dabei und ein schlichtes Twin Set aus Modal. Helen trug einen bestickten Glockenrock und eine Bluse, sie ahnte, Gregor würde dies gefallen. Er stand vor einem der Kleider und begann, nach dem eingenähten Etikett zu suchen, das Gewebe interessierte ihn.
„Gregor! Gregor Bundschuh!“, Helen wisperte.

In der Bewegung eingefroren verharrte Gregor in seiner Position und schüttelte nach wenigen Sekunden den Kopf. Er besah weiter die Pflegehinweise auf dem Etikett, als sei nichts geschehen.

„Pst, Gregor“, Helen würde nicht lockerlassen, bis er sie bemerkte. „Gregor, komm zu mir.“

Er ließ das Schildchen los und drehte sich um. „Hallo?“, er rief es den Gang hinab und hielt Ausschau nach etwas, das ihn verunsichern könnte.

„Gregor, ich bin hier“, sie hob die Stimme an, ihr Blick war weiterhin auf die Rolltreppe gerichtet. Gregor drehte sich um und wagte nicht, zu sprechen. Wieder sah er nur nach etwas, was er sich nicht vorstellen wollte.

„Gregor, komm und bleib“, sagte sie und er erkannte, dass die Puppe zu ihm sprach. „Du meine Güte!“, entwich es ihm und er griff nach einem kalten Plastikarm, der sogleich zu Boden sank und mit ihm Gregor.

Als er zu sich kam, sah er in das blass-orange Gesicht Helens, ihr Mund formte Worte, die er nicht verstand. Sie legte ihm ein Seidentuch in die Hände, das er haltsuchend umschloss. „Ich kenne dein Geheimnis, Gregor, ich habe alles gesehen.“

„Es gibt, ähm, was?“, er wusste nicht, was sie meinte und wie könnte er auch, sie war eine Schaufensterpuppe.

„Du trägst gern die Kleider, die ich trage, Gregor und ich finde, sie stehen dir gut.“

Ein kurzatmiger Laut entwich ihm, mehr nicht. Er wurde blass und machte Anstalten, aufzustehen, doch Helen umpackte ihn wie eine Schachtel neuer Schokolade. „Was meinst du, mein Freund, wenn du hier bleiben würdest, dann könnten wir aussehen wie wir wollten. Du in deinen Kleidern und ich habe meine Freiheit und du ja dann irgendwie auch, nicht wahr? Ich sage es niemandem, wenn du es niemandem sagst.“

„Wer bist du?“, endlich konnte er sprechen.

„Ich bin Helen und ich lebe hier und heiße dich willkommen in der Nachbarschaft.“
Unsicher stand Gregor auf, von ihm ging keine Gefahr aus, das wusste sie. Sie nahm ihn bei der Hand und führte ihn am Wasserbett vorbei, dabei wackelte sie mit den Schultern. Sie gingen durch die Buchabteilung, sie schenkte ihm ein Stück der Haselnussschokolade, von der er manchmal abbiss. Sie standen schließlich vor Helens Zimmer zwischen der Besenkammer und dem Wickelraum, es roch nach Bergamotte. „Wenn du möchtest, kannst du über das Wochenende hier bleiben, es muss ja nicht für immer sein“, sagte Helen und öffnete die Tür.

„Lange laut lachen“ ist die aktuelle Publikation von Jess Tartas und ist jüngst erschienen bei Sukultur.

Jess Tartas auf Twitter.

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