DJ Craze

Craze - Press Photo 4

DJ-Konzerte finden ja manche anstrengend. „Ich kann mit dem ganzen beatgehopse und gescratche Nichts anfangen!“. Ja, ok, mir eigentlich egal, ich finds geil. Wirklich gut ist es aber tatsächlich eher selten. Es gilt also auf Profis zurückzugreifen: Birdy Nam Nam z.B.. Die waren damals auch im Gretchen, die haben ebenfalls an DMC-Meisterschaften teilgenommen und gewonnen. Ebenfalls. Wer noch, fragt ihr euch also zu recht. DJ Craze sage ich.

Irgendwie find ich das ja immer frustrierend auf Basis von Wissen, das nicht mein Eigenes ist, Texte über Musiker/Künstler etc zu schreiben. In diesem speziellen Fall ist es sogar eine persönliche Schande! Aber was will man machen? Man kann ja nicht immer nur in gewohnten, altbekannten Kreisen verkehren. Stichwort: Stagnation. Man kann aber auch nicht immer alles mitbekommen. Also lieber Augen weit offen halten, Neues entdecken und dafür in Kauf nehmen auf Basis von Halbwissen/keinem Wissen Texte schreiben zu müssen. Beim nächsten Mal ja dann wieder nicht. Ihr versteht mich schon…

Es folgen also die Schilderungen einer Person, die sich besser mit ihm auskennt als ich. Los geht’s:

Liebhaber von wahren Turntablisten dürften jetzt feuchte Äuglein bekommen – DJ Craze ist im Haus! Eigentlich müsste man jetzt nicht mehr viel dazu sagen, aber wir tun’s vorsichtshalber trotzdem: In Nicaragua geboren, in Miami aufgewachsen, ist Craze bis heute der einzige DJ, der fünf DMC-Weltmeistertitel (DMC World DJ Champonship) in Folge erlangt hat, neben zahlreichen anderen Awards, die er in den letzten Jahren gewann. Heute tourt er quer über den Globus, ist neben seinem DJing auch als Produzent tätig und veröffentlicht bei Labels wie Cartel Recordings, Breakbeat Kaos oder C.I.A.. Im Jahre 1999 erscheint sein erstes Album „Crazee Musick“, ganz nebenbei beeinflusst er eine ganze Generation von DJs maßgeblich. Umso weniger verwunderlich, dass auch Superstar Kanye West auf ihn aufmerksam wurde und ihn als Tour-DJ beschäftigt. Denn Craze kann nicht nur schneiden und kratzen wie ein Weltmeister, er ist auch Partyrocker oberster Premiumklasse. Das Eine bedingt nämlich nicht selbstverständlich das Andere. Entsprechend genießt er nicht nur in allen Booty-Shake-Zentren in den Staaten, sondern auch in den SzeneTempeln in Europa und Asien einen überragenden Ruf. Natürlich gehen die Meinungen, was nun genau „Real DJing” sein soll, stark auseinander. Für Craze und uns bedeutet es, Musik auszuwählen und aufzulegen, um Menschen damit zum Tanzen zu bringen. Und so gut seine Technik auch ist, so sehr versteht er auch was von Kommunikation, denn als DJ reagiert er auf seine Crowd und die Crowd auf ihn. So entsteht eine Beziehung, die im Sinne der Musik einfach wichtig ist. Im Jahre 2010 gründet er gemeinsam mit dem US-amerikanischen Drum’n’Bass-, Dubstep- und House-Produzenten Kill The Noise das Label Slow Roast Records. Hierauf erscheinen 2013 an der Seite von Q-Bert die DJ Battle Tools „Slow Roasted Superseal + Traktor Scratch“.

Im Gretchen, ohnehin von mir schon oft und zu recht für ihre extraordinären Bookings gelobt, habt ihr die Gelegenheit, der Legende hinter den 1210ern euren Respekt zu zollen. Und wer dann von seiner eigenen Sprachlosigkeit etwas überfordert sein sollte, bewahrt sich bitte das Lächeln.

Neben DJ Craze bringt das Gretchen euch noch mit 2×2 Freitickets zum lächeln! Die könnt ihr hier gewinnen, wenn ihr eine Mail mit dem Betreff „scritcha,scritcha,scritch“ an j.gube@downbyberlin.de sendet. Viel Glück!

Alles,was ihr sonst so braucht (Tickets,Infos etc) findet ihr hier

(YB)

 

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