Akua Naru

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Es folgt mal wieder eine Künstler aus der Kategorie „Kannte ich nicht, sollte man aber kennen“! Das aus meiner Hand zu lesen, überrascht mich selbst, immerhin bin ich bekennender Nicht-Fan von female MC´s…bis auf eine handvoll Ausnahmen. Nun braucht meine Hand halt mehr Finger, denn es gilt Akua Naru in die Liste aufzunehmen.

„For those of you waitin‘ for Hip Hop – she’s here!“ LaTanya Olatunji alias Akua Naru bringt den schon verloren geglaubten weiblichen Concious-Rap zurück und das direkt aus Köln.
Hört man auch nur einen ihrer Songs wird einem allerdings sofort klar, dass die rheinische Domstadt unmöglich die einzige Station in Akua Narus Leben gewesen sein kann.
Afrikanische Rhythmen und Klänge, Einflüsse aus Jazz, Blues und Soul durchziehen die smoothen Beats und ergeben zusammen mit Akua Narus ausdrucksstarker Stimme einen Sound, dem man sich nur schwer entziehen kann.
Vergleiche mit den Rap-Poetinnen Lauryn Hill oder Bahamadia liegen auf der Hand.

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Die in den USA geborene Naru hat unter anderem mit dem weltbekannten Afrobeat-Pionier und Drummer von Fela Kuti, Tony Allen, performed, tourte mit den Lords of The Underground.
Sie teilte sich die Bühne mit Künstlern wie Patrice, Tete, Ursula Rucker, Blitz the Ambassador, Elzhi, Wax Taylor, dem englischen Rapper TY, Mic Donet und den deutschen Power-Produzenten JR & Ph 7.
Darüber hinaus arbeitete sie im Rahmen eines Features bereits mit Tuneyards und den legendären Angelique Kidjo und Ahmir „Questlove“ Thompson, Drummer und Kopf der Roots-Band, zusammen.

Diesen Februar meldet sie sich nun mit einem neuen Studioalbum „The Miner’s Canary“ zurück.
Darauf sind u.a. Blitz the Ambassador, Fetsum, Ben L’Oncle Soul und Cody Chessnut als Gäste vertreten.  Maßgeblich beeinflusst von Jazz, Neo Soul, Blues und R&B, punktet The Miner‘s Canary mit einer deutlich ausgeprägteren Hip-Hop-Ästhetik als Akua Narus 2012 erschienenes Debüt „The Journey Aflame“ – eine Sound-Entwicklung, welche die Sängerin, Poetin und Dozentin ihrer Freundschaft zu Schlagzeuger, Sänger und Produzent Bernard Purdie (u. a. Schöpfer des in Vinyl-Sammlerkreisen extrem begehrten Soundtracks zu dem als erstem Blaxploitation-Porno geltenden Film „Lialeh“) und seinem Einfluss auf ihr Musik- und Produktionsverständnis zu verdanken hat.

Im letzten Jahr beehrte sie Berlin bereits im Zuge des „Female Focus Festivals“. Das passt. Wer sie dort verpasst hat, soll nun eine weitere Chance bekommen:

9.4., Akua Naru, Bi Nuu

Alle Infos und Tickets findet ihr hier

(YB)

 

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